Wohnhaus Badstraße 11, München, Machbarkeitsstudie zu Dachausbau und Hofgebäude 2010, Bruttogeschoßfläche 480 m2
Die Grundrissdisposition des Vordergebäudes aus den 50er Jahren weicht von der ursprünglichen L-förmigen Anordnung des Anwesens ab: Mit der Lage des Treppenhauses in Gebäudemitte ist die Anbindung des Rückgebäudes verunmöglicht. Dieses setzt sich aus einem zweigeschossigen Wohnhaus und einer eingeschossig überbauten Garage zusammen, eine gestalterisch wenig zufrieden stellendes Konglomerat. Die übergroße Gebäudetiefe des westlichen Nachbarhauses verschattet das Anwesen erheblich.
Der Entwurf schließt die bestehende Lücke zwischen Vorder- und Rückgebäude, die hinzugewonnenen Nutzflächen werden dem Vordergebäude zugeordnet.
Das Rückgebäude wird baukörperlich zusammengefasst und durch ein zurückgesetztes 2. Obergeschoss mit großzügiger Dachterrasse erweitert.
Der Dachausbau des Vorderhauses schließt an das größere Dachprofil des Nachbargebäudes an und ermöglicht damit ein zusätzliches Galeriegeschoss, des von der unverbauten Aussicht nach Süden profitiert.