Landesgartenschau Landau i. d. Pfalz 2014, Beitrag zum Wettbewerb 2011, in Zusammenarbeit mit Felix Metzler und Michel Hinnenthal, Landschaftsarchitekten. Link: www.lgs-landau.de
Das Gelände der ehem. Kaserne Estienne et Foch wird in den nächsten Jahren zu einem Wohnquartier umgewandelt. Dieses erhält auf dem südlich anschließenden ehem. Truppenübungsgelände ein umfangreiches Grün- und Erholungsflächenangebot. Die Erschließung dieses Grüngürtels wird durch die räumliche Umgrenzung und durch drei Barrieren erschwert, die den Bereich in parallelem Verlauf durchschneiden: Bahnschneise, Birnbach, und eine geplante Umgehungsstraße. Das Gelände liegt außerdem zu großem Teil in einer Talsenke, so dass Ausblicke in den reizvollen landschaftlichen Großraum weitgehend verstellt sind. Das Konzept sieht daher eine starke plastische Überformung des Geländeprofils vor. Bahnschneise und Birnbach werden mit einer Rampe überwunden. Das anschließende Viadukt schirmt die Umgehungsstraße gegenüber dem Wohnviertel ab und ermöglicht einen freien Blick über Stadt und Landschaft. Eine begrünte Laube begleitet das Viadukt bis zum Sportgelände im Osten. Mit unterschiedlichen Höhenstufen und Böschungen erhalten die umfangreichen Sportflächen eine vielfältige räumliche Fassung. Das neue Wohnviertel wird mit einer weit spannenden Brücke an die Stadtbereiche jenseits des Geleisefeldes im Osten angebunden.